Die Rapunzel-Story

Haarverdichtung und Haarverlängerung – der unsterbliche Traum von glänzend üppiger Haarfülle

Schon unsere Urahnen hatten Probleme mit Spliss, fehlendem Volumen, Haarausfall oder der Ungeduld beim Haarewachsen. Göttinnen der Antike, Waldfeen und Amazonen wurden stets mit wallendem, gesundem und langem Haar dargestellt. Schon im alten Ägypten gab es Haarverlängerungen mit Echthaar.

Frisuren hatten immer einen hohen Stellenwert. Bis heute verraten sie den sozialen Status ihrer Trägerin. Um den Anzeichen des Alters vorzubeugen riet ein medizinisches Schriftstück aus der Zeit um 1500 v. Chr. zu folgender Rezeptur für ein Haargel: „Man nehme Leber vom Esel und lasse sie in einem Topf verrotten. Erhitzen, Schmalz zugeben,
Einmassieren“. Bevor es die Technik der Haarverlängerung gab, mußte man sich mit Perücken zufriedengeben. Diese wurden aus dem Orient über die Seidenstraße importiert. Das Ganze war natürlich eine kostspielige Sache. Erst in der Renaissance lösten Hochsteckfrisuren die Perücken ab. Es wurde mit Schnüren, Haarteilen und Zöpfen getrickst, um ein üppiges Bild zu kreieren.

Heute gibt es verschiedene Varianten, um gesundes, volles und langes Haar tragen zu können. Beispielsweise bei der Tapingmethode werden sogenannte Extensions an die eigenen Haare angeklebt und später mit Alkoholspray gelöst. Diese Technik ist besonders für dünnes, feines Haar optimal. Ohne Wärme und mit hauchzarten Verbindungsstellen gibt es garantiert keine Einschränkungen im Haarstyling oder in der Frisurenwahl.
Eine Fremdhaar-Strähnchenschicht wird unterhalb, eine weitere oberhalb des Eigenhaars geklebt, so dass die Extensions das Eigenhaar umschließen wie ein Sandwich den Käse.

Die Ultraschallmethode mit dem Ergebnis einer äußert festen und flachen Verbindung, die fast unsichtbar ist, gehört zu den beliebtesten. In das angebrachte Keratinblättchen des Fremdhaares – das man um das eigene Haar gewickelt hat – dringen Schallwellen und verändern dessen Struktur.So wird eine schonende und feste Verbindung zwischen Eigenhaar und Fremdhaar hergestellt.

Bei der Haarbandtechnik wird ein hauchdünnes Band mit Extensions am Oberkopf unter den eigenen Haaren fixiert. Diese Methode ist ideal für eine kurzzeitige Haarverlängerung oder -verdichtung. Das Haarband passt sich automatisch jeder Kopfform und Kopfgröße an, garantiert einen unvergleichlichen Tragekomfort und kann bei einem besonderen Anlass wie beispielsweise einer Hochzeit getragen werden. Haarbänder können bei der Entscheidung einer dauerhaften Haarverlängerung helfen. Man kann sie beim Friseur mieten oder kaufen.

Schon 2005 ließen sich allein in Deutschland über 100.000 Frauen die Haare verlängern. Seitdem ist die Nachfrage um ein Vielfaches gestiegen. Dazu zählen allerdings auch die Haarverdichtungen, mit denen man Fülle in dünnes Haar mogeln kann. Victoria Beckhams Haare sind manchmal fast länger als sie selbst, Sharon Stones Kurzhaarfrisur wuchs über Nacht bis auf Brusthöhe, und Sarah Connor fand, dass zu einer Märchenhochzeit im Fernsehen die Prinzessinnenlocken eindeutig besser passen als ein Punkschnitt.

Wir haben für Sie verschiedene Techniken zur Haarverlängerung und Haarverdichtung in den Salons.
Bitte sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gern.