Sommerzeit

Über die Jahre haben wir haben gelernt, unsere Haut zu schützen. Aber tun wir das auch für unsere Haare? Sonne, Salz- und Chlorwasser lassen unser Haar stumpf und spröde werden. Sonnenbrand auf der Kopfhaut ist keine Seltenheit. Für unser Haar bedeutet diese Jahreszeit viel Streß. Auch die Köpfe unserer Kinder sollten geschützt werden.
Eine gute Idee sind Sonnenhüte für die ganze Familie – besonders zwischen 11 und 15 Uhr. Im Übrigen sind Metallspangen keine gute Idee, um die Haare zurückzustecken.
Greifen Sie hier lieber zu Plastik- oder Holzspangen.

Neben dem UV-Licht belastet auch Wasser den natürlichen Schutzfilm, der jedes einzelne Haar umhüllt. Besonders aggressiv sind Salz- und Chlorwasser. Nach dem Baden in Meer oder Schwimmbad sollte das Haar gut mit Süßwasser ausgespült und eventuell mit einem pflegenden Shampoo mit einem hautneutralen pH-Wert von circa 7,2 gewaschen werden. Lauwarmes Wasser ist beim Waschen besser als heißes, denn heißes Wasser kann die Haaroberfläche schädigen und löst in Verbindung mit den waschaktiven Substanzen des Shampoos die natürliche Schutzschicht der Kopfhaut ab. Das wiederum führt dazu, dass sich Schuppen bilden und die Kopfhaut juckt.

Nach dem Waschen sollte das Haar nur ausgedrückt und nicht trockengerubbelt werden.
Bitte vermeiden Sie, Ihre Haare direkt in der Sonne zu trocknen. UV-Strahlen können in Verbindung mit Feuchtigkeit Wasserstoffperoxid bilden – das bleicht das Haar nicht nur, sondern macht es auch poröser. Hochwertige Kämme und Bürsten – möglichst mit Naturhorn – ohne spitze Kanten oder Enden sind zum Auskämmen am besten geeignet. Falls die Haare verknotet sind, sollten Sie sich Zeit nehmen und sie mit einem grobzinkigen Kamm sanft von unten her entwirren, so dass keine Risse entstehen.